Presseartikel  
25. August 2005 - Neue Westfälische, Lokalausgabe Lübbecke, Nr. 197/2005

Von Sylt bis Saarbrücken
Menschen aus ganz Deutschland unterstützen Erhalt von St. Ulricus


Pr. Oldendorf - Börninghausen. Der "Verein zur Erhaltung der St.-Ulricus-Kirche Börninghausen", der am 28. Februar gegründet wurde, hat inzwischen 259 Mitglieder .   

Weitere Helfer gesucht: Viele Spender werden gebraucht, um St. Ulricus in Börninghausen zu sanieren. 169 Mitglieder stammen aus dem Eggetal, während 90 Personen von außerhalb Mitglieder im Kirchbauverein sind. Zum Teil sind aus der Kirchengemeinde Familien mit allen Familienmitgliedern dem Verein beigetreten. 

Dass 90 Personen von außerhalb die Erhaltung der historischen Wehrkirche des Eggetals fördern, spreche für die herausragende Bedeutung dieser Kirche, die nach Aussage von Fachleuten ein kulturhistorisches Kleinod erster Güte ist. Es gibt Vereinsmitglieder in Sylt, Hamburg, Münster, Bonn, Marburg, Saarbrücken, Freiburg, Hindelang/Allgäu und anderen Orten, resümiert der Verein.

Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Bußgelder, für die der Verein empfangsberechtigt ist, Betrage das Vereinsvermögen rund 15.000 Euro. Der Vorsitzende Uwe Ramsberg sowie Pfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann freuen sich über die Entwicklung, dass der Verein ein halbes Jahr nach der Gründung bereits so viele Mitglieder hat. In Anbetracht des Mitgliederbeitrags von 12 Euro pro Jahr wäre es wünschenswert, wenn weitere Mitglieder gewonnen werden könnten. Wer einmalig 250 Euro einzahlt, erwirbt eine Lebensmitgliedschaft im Verein.

Erfreulich sei auch, erklärte Beckmann, dass immer wieder namhafte Einzelspenden aus der Gemeinde und von außerhalb eingingen. Auch Spenden aus Anlass von Geburtstagen, Jubiläen und Beerdigungen gingen immer wieder ein. Im Hinblick auf die Summen, die von der Gemeinde für die weitere Kirchenrenovierung  noch aufzubringen sind, müsse noch vermehrt  für eine Mitgliedschaft im Kirchbauverein geworben werden. Beckmann: "Wenn wir jetzt nicht alle Kräfte bündeln und sich nicht alle in unserer Gemeinde an der Rettung unserer St.-Ulricus-Kirche beteiligen, werden sich die einzelnen Bauabschnitte über Jahrzehnte hinziehen". Beitrittserklärungen seien nach Gottesdiensten und Veranstaltungen im Albert-Schweitzer-Haus zu bekommen. "Bei dem gegenwärtigen Spendentempo wird sich die Wiederbenutzung der Kirche noch mindestens fünf Jahre hinziehen". Am 20. Oktober, um 19.30 Uhr wird in einer Gemeindeversammlung im Albert-Schweitzer-Haus über den Stand der Kirchenrenovierung informiert.