Presseartikel  
8. Januar 2009 - Lübbecker Kreiszeitung, Lokalausgabe des "Westfalen-Blatt", Nr. 6/2009

Mit Mut und Zuversicht in die Zukunft
Neujahrsempfang der evangelisch-lutherischen Gemeinde Börninghausen

Börninghausen (cm). »Epiphanias ist das Fest des Lichtes, das unsere Dunkelheit erhellt«: In der Predigt von Pfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann ist die Freude über das in der Finsternis leuchtende Licht das bestimmende Thema gewesen. Zum besonders festlichen Abendgottesdienst am Dreikönigstag war die St.-Ulricus-Kirche deshalb durch den Schein zahlreicher Kerzen erleuchtet.

In der St.-Ulricus-Kirche hielt Pfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann die Predigt zum Epiphaniasfest. Foto: Cornelia Müller In der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja (Kapitel 9) war von dem Volk die Rede, das in der Finsternis lebt und dennoch ein Licht sieht. Die musikalische Gestaltung hatten Tabea Kuhlemann (Gesang, Orgel), Dieter Köster (Trompete), Alexander Niemeyer (Violine) und Mathias Johannmeier (Gesang, Orgel) inne. Es erklangen meisterhaft vorgetragene Auszüge aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach sowie romantische Musik zum Dreikönigstag von Peter Cornelius, dem äußerst produktiven Liedkomponisten.

Neben der Ortsgemeinde, die vor allem mit den Unterrichtskindern der Katechumenen und Konfirmanden sowie deren Eltern und Angehörigen zahlreich vertreten war, nahmen auch einige auswärtige Gäste an der beeindruckenden Epiphaniasfeier teil.

Auch beim anschließenden Neujahrsempfang im Albert-Schweitzer-Haus blieb es bei dieser stimmungsvollen Beleuchtung. Pfarrer Beckmann dankte dabei all denen, die die Kirchengemeinde Börninghausen im vergangenen Jahr durch ihr Engagement unterstützt haben. Er wies darauf hin, dass es noch weitere Sanierungsmaßnahmen in der St.-Ulricus-Kirche geben werde: So solle im Frühjahr die Pflasterung des Kirchhofs in Angriff genommen werden und im weiteren Verlauf des Jahres auch der Einbau der Westempore und die Renovierung der Orgel.

Zum Empfang im Gemeindehaus hatten die Mitglieder des Presbyteriums einen kleinen Imbiss vorbereitet, und viele Gemeindeglieder und auswärtige Gottesdienstbesucher nutzten die Gelegenheit zur Begegnung. »Die Weihnachtszeit geht heute mit dem Epiphaniasfest zwar zu Ende, wo wir letztmalig die Kirche im Glanz des Christbaums gesehen haben, während die Krippe hinten im Turm noch bis zum Lichtmesstag am 2. Februar stehen bleibt und die Erinnerung an Weihnachten in unserer täglich geöffneten Kirche wach hält. Entscheidend jedoch ist, dass wir als christliche Gemeinde das Licht von Weihnachten in alle vor uns liegenden Tage des neuen Jahres mitnehmen und so genügend Mut und Zuversicht für alle Aufgaben haben.«