Presseartikel  
19. März 2009 - Neue Westfälische, Lokalausgabe Lübbecke, Nr. 66/2009

Warten auf die Empore
Wiedereinbau mit 23.000 Euro veranschlagt / Spenden sollen helfen


Pr. Oldendorf - Börninghausen (nw/tir). Nach der Wiedereröffnung der renovierten St. Ulricus-Kirche im April 2008 stehen nun der Außenanstrich und die Herrichtung des Kirchenplatzes auf dem Arbeitsplan. Was noch Sorge bereitet ist der Einbau der Westempore. „Darauf warten unsere Chöre sehnlichst“, so Ortspfarrer Friedrich-Wilhelm Beckmann. Es werden rund 23.000 Euro gebraucht.

Pfarrer Friedrich-Wilhelm Beckmann in der Kirche.
Bild: Der Ortspfarrer der Gemeinde Börninghausen, Friedrich-Wilhelm Beckmann, hofft auf Spenden für die Westempore der renovierten St. Ulricus-Kirche. Insgesamt werden 23.000 Euro gebraucht. FOTO: TYLER LARKIN

In der Gemeinde wurden daher Briefe verteilt, in denen um Spenden gebeten wird. Auf diesem Wege bedankte sich Beckmann aber auch noch einmal bei allen, die bisher für die Kirchenrenovierung gespendet haben oder ehrenamtlich mitgearbeitet haben. Die nun anstehenden Arbeiten an den Außenanlagen seien sehr stark von der Witterung abhängig. Geplant sei die Einweihung des Kirchenplatzes für September.

Was die 23.000 Euro für den Einbau der Empore betrifft, würden Anträge bei Stiftungen laufen. Beckmann: „Über die wird frühestens im Juni entschieden.“ Realistisch sei, von einem Eigenanteil von rund 10.000 Euro auszugehen. „Durch eine großzügige Einzelspende von 2.500 Euro haben wir dazu einen Grundstock gelegt“, freut sich der Pfarrer. Sein Vorschlag lautet: „ Auf der Empore werden künftig drei Chorgruppen musizieren: der Kirchenchor, der Posaunenchor und die Flötenkinder. Wenn wir jeden Chor mit 10 Euro unterstützen, so sind das 30 Euro.“ Er lade alle, die es können und wollen, herzlich ein, 30 Euro für den Einbau der Empore zu spenden.

Die Spenden können im Pfarrbüro oder nach Gottesdiensten und Veranstaltungen abgegeben oder auf eines der Spendenkonten überwiesen werden. Auf Wunsch stelle der Verein zur Erhaltung der St.-Ulricus-Kirche Börninghausen auch eine Spendenquittung aus, die beim Finanzamt eingereicht werden kann. Beckmann: „Erst wenn wir unseren Eigenanteil zusammen haben und von Stiftungen verbindliche Zusagen vorliegen, können wir den Kostendeckungsplan aufstellen, der danach von der Kirchenaufsicht genehmigt werden muss, was auch noch Zeit in Anspruch nimmt. „Wer schnell spendet, gibt im Grunde doppelt.“