Presseartikel  
16. Februar 2007 - Neue Westfälische, Lokalausgabe Lübbecke, Nr. 40/2007

„Zurück zu den Ursprüngen“
Sanierung von St. Ulricus soll auf solides Fundament gestellt werden


Pr. Oldendorf (tir). Grünes Licht hat der Hauptausschuss unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten für die weitere Sanierung der Börninghauser St. Ulricus-Kirche gegeben.

Schmuckstück im Eggetal: Die St.  Ulricus-Kirche. FOTO: HGMDie Eggetaler Kirche sei das Wertvollste, was die Stadt zu bieten hat, betonten CDU-Fraktionsvorsitzender Ernst-August Schrewe sowie Stadtheimatpfleger Dieter Besserer die Bedeutung des Eggetaler Gotteshauses im Ausschuss. „Es wird Zeit, dass wir mit der Renovierung vorankommen, denn seit Oktober herrscht Stillstand“, so SPD-Ratsherr Uwe Ramsberg, der gleichzeitig das Amt des Kirchbauvereins-Vorsitzenden inne hat.

Ramsberg hatte denn auch einen leicht abgewandelten Beschlussvorschlag zur Sanierung des Gotteshauses formuliert, den das Gremium einvernehmlich absegnete. So sollen bei der Renovierung die Ursprünge des romanisch-gotischen Gotteshauses möglichst gewahrt bleiben, aber gleichzeitig die zeitgeschichtliche Entwicklung nicht vernachlässigt werden. Uwe Ramsberg plädierte unter anderem dafür, dass die historische Empore in ihrer bis 2005 bestehenden Form wieder eingebaut wird und der Außenbereich mit dem Friedhof und den historischen Grabsteinen nicht auf das Bodenniveau im Inneren der Kirche abgesenkt wird. Geprüft werden soll nunmehr auch, ob es nicht möglich ist, das Spannfundament im Turmbogen so tief abzusenken, dass dadurch der Boden im Kirchenschiff und im Turm ohne Stufen eingebracht werden können. „Stufen könnten sich bei einer Nutzung durch kirchliche Gruppen als Stolperfallen erweisen.“

Das Inventar – mit Ausnahme einiger Kirchenbänke – soll in der Kirche wie vor der Renovierung eingebracht werden.