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360° Panoramen der St. Ulricus-Kirche
Reinhard Gösling aus Bad Essen hat im Februar 2010 Panoramaaufnahmen
in der Börninghauser Kirche erstellt.

Zur Ansicht der 360º Aufnahme unserer Kirche
klicken Sie bitte auf den entsprechenden Button und es öffnet sich ein
neues Fenster:
Ohne DSL dauert es etwas länger bis das vollständige Bild geladen ist. Danach kann mit
dem Menü bzw. durch Bewegung des Mauszeigers die Kirche erkundet werden. Weitere 360º Panoramen aus der
Stadt Preußisch Oldendorf gibt es auf der Website
http://preussischoldendorf.rhdbe.de/

Die Uhr an St. Ulricus geht wieder
Die Zeiger an den drei Zifferblättern am Turm von St. Ulricus standen
jahrelang auf fünf vor halb zwölf. Bei Kirchenrenovierung und
Turmsanierung war viel Schmutz in das Uhrwerk gedrungen. Eine
kostspielige Reparatur musste zurückgestellt werden. Dann fand die Presbyterin Erika Nobbe die Lösung. Sie sprach Heinrich Stiegelmeyer
an. Er schaute sich das defekte Uhrwerk genauer an und hat es
geschafft, dass die Uhr wieder genau geht. Pfarrer F. W. Beckmann: „Im
Namen der Kirchengemeinde Börninghausen danken wir Heinrich
Stiegelmeyer für seinen kenntnisreichen Einsatz, der dem gesamten
Eggetal zugute kommt, weil man nicht mehr vergebens zur Kirchturmuhr
schaut. In finanzschwachen Zeiten gilt es, verborgene Talente zu
entdecken: Heinrich Stiegelmeyer hat sich um das Allgemeinwohl
verdient gemacht.“

Außenarbeiten (Anstrich der Kirche und Anlage des Kirchplatzes)
Die Börninghauser Kirche hat einen neuen Anstrich erhalten. Die
Anstricharbeiten wurden in Eigenleistung am 12. und 13. Juni 2009 von
Michael Eimertenbrink, Michael Braun, Uwe Klaus, Willi Aschmeier,
Thomas Müller, Maritta von Haugwitz, Annette Finke, Dominik Kröger und
Klaus Pfannenschmidt (Mitglieder des Kirchbauvereins) ausgeführt. Für
Speisen und Getränke sorgten Erika Nobbe, Reinhard Finke, Marita Koch
und Helga Beckmann. Das Foto zeigt die fleißigen Maler bei einer
Kurzpause.
Der Kirchvorplatz nimmt ebenfalls Gestalt an. Im
August waren Peter Aschemeier, Willi Aschemeier, Frank Bekemeier, Friedel
Brinkmann, Heinrich Ellerhoff, Annette Finke, Reinhard Finke, Andreas
Grobstich, Sven Klußmann, Dominik Kröger, Wilhelm Meyer, Harald Nobis,
Holger Petersmann, Klaus Pfannenschmidt, Horst Stiebitz, Malte
Stiebitz, Volker Vortmeier, Willi Wendland und Christian von Haugwitz als
ehrenamtliche Helfer an seiner Herrichtung beteiligt. Für Speisen und
Getränke haben folgende ehrenamtliche Helfer gesorgt:
Helga Aschemeier, Karola Grobstich, Erika Nobbe, Meike Petersmann,
Elke Stiebitz, Simone Vogelsang, Herbert Vortmeier
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Einbau der Empore
Für den Einbau der Westempore, worauf die Chöre sehnlich warten,
entstehen Kosten in Höhe von ca. 23.000 Euro. Die Finanzierung ist
bisher nicht gesichert. Pfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann bittet in
einem offenen Brief vom 17. März 2009 an die Gemeindemitglieder und
an alle Freunde der Kirche um spezielle Spenden für die Empore. Hier
das Schreiben als PDF-Datei:
Brief von Pfarrer Beckmann

Öffnung der Kirche Die
St.-Ulricus-Kirche in Börninghausen, einem Stadtteil von Preußisch
Oldendorf, gehört zu den ältesten Sakralbauten in Ostwestfalen. Nach
dreieinhalbjähriger Renovierung ist St. Ulricus täglich vom 1. April
bis 30. September in der Zeit von 9 bis 19 Uhr und im Winterhalbjahr,
vom 1. Oktober bis 31. März, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr zur stillen
Andacht und Besichtigung geöffnet. Hinten in der Kirche liegen
Informationen mit Erläuterungen zu den Kunstschätzen der Kirche sowie
der Veranstaltungskalender für Kirche und das Albert-Schweitzer-Haus.
Die Kirche verfügt über das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“.
Die
Kirche im Eggetal verfügt über viele Kostbarkeiten. Kunsthistorisch am
wertvollsten sind die alten Fresken aus der Zeit von 1450 im Apostel-
und Heiligenfries. Die Altarsteinplatte ist noch die allererste aus
der Zeit der Kirchengründung. Weitere Besonderheiten sind die Kanzel
mit dem Schutzengelmotiv von 1632, der historische Orgelprospekt des
Großen Kurfürsten von 1661 sowie ein kunstvoll geschnitzter
Taufbrunnen mit Symboliken von 1686. Durch die Wiederentdeckung der
alten Raumausmalung erstrahlt das Gewölbe von 1463 wieder im
ursprünglichen Glanz. Demnächst wird noch im Westen der Kirche eine
Chorempore eingebaut unter Verwendung von historischen Teilen aus dem
Jahr 1684.
Die St.-Ulricus-Kirche hat einen reichen Kirchenschatz mit
historischer Taufgarnitur und vier Kelchen. Der älteste Kelch ist eine
Goldarbeit aus dem Jahr 1650. Auch Turmbesteigungen mit Besichtigung
der fünf Bronzeglocken werden angeboten. Die Kirchengemeinde weist
darauf hin, dass Pfarrer Friedrich Wilhelm Beckmann gerne nach
vorheriger Terminvereinbarung Kirchenführungen für Gruppen und Vereine
hält (Tel. 05742/2303). Auch Turmbesteigungen und mit Besichtigung der
fünf Glocken sind möglich.
Pfarrer Beckmann: „Die Kirche ist
für die Gemeinde nicht nur ein Versammlungsort für den Gottesdienst.
Unsere fast 1000jährige Kirche ist ein durchbeteter Raum und gemäß
Psalm 26 der Ort, wo Gottes Ehre wohnt. In unserer unruhigen Zeit
brauchen wir die täglich geöffnete Kirche als Ort der Besinnung, des
stillen Gebets und der Betrachtung. In das Gäste- und Anliegenbuch
hinten in der Kirche kann jeder, der es möchte, seine Gedanken und
Eindrücke, aber auch seine Gebetsanliegen eintragen, die dann in das
Fürbittengebet aufgenommen werden.“
In der St.-Ulricus-Kirche findet an jedem Sonn- und Feiertag um 9.45
Uhr der Hauptgottesdienst mit Predigt und Altarsakrament statt.
Abweichende Gottesdienstzeiten zu Familiengottesdiensten werden in der
Presse veröffentlicht.
Weitere Informationen zur Initiative „
Offene Kirchen in der Evangelischen Kirche von Westfalen“.

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