Willkommen auf den Seiten des Kirchbauvereins Börninghausen  

 
 

Benefizkonzert in der Börninghauser St.-Ulricus-KircheKonzert in der St.-Ulricus-Kirche

„Eggetaler Brass“ nennt sich ein Projektorchester, das sich aus Mitgliedern verschiedener Posaunenchöre aus der Region zusammensetzt. Leiter und Gründer des Ensembles ist Henrik Menzel. Auf Initiative des Kirchbauvereins gibt „Eggetaler Brass“ am 28. Oktober ab 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Börninghauser St.-Ulricus-Kirche. Unter dem Titel „The Sound of Movies“ präsentieren die Bläser eine Auswahl aus 300 Jahren Musik- und 50 Jahren Filmgeschichte.

Das Spektrum reicht von Rameau bis Hans Zimmer. Auf dem Programm stehen unter anderem Filmmusiken aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, „Krabat“ und „Die Dornenvögel“. Die Westernhelden „Butch Cassidy und Sundance Kid“ werden ebenso von sich hören lassen wie die Piraten der Karibik. Auch die Fans von Disney-Zeichentrickfilmen und ihren Songs werden nicht zu kurz kommen.

„Eine gute Filmmusik sorgt nicht nur im Kino für magische Momente, sondern auch im Konzertsaal. Die Bilder stellen sich beim Hören ganz von selbst ein,“ verspricht „Eggetaler Brass“. Die Zuhörer dürfen sich also auf viele fröhliche, bedrohliche, melancholische und zu Herzen gehende Momente freuen und sich dabei ein bisschen „Wie im Himmel“ fühlen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Spenden werden vom Kirchbauverein für die Restaurierung der Kirchplatzmauer verwendet.

Ulrichskonzert - Eggetaler Brass
 

""

 

Bericht über die Jahreshauptversammlung

Der Vorstand des Kirchbauvereins Börninghausen.

Der Vorstand (mit neugestalteten Kirchbauvereins-Karten) von links: Pfarrerin Hilke Vollert (Beisitzerin), Cornelia Müller (Beisitzerin), Brigitte Rose (Schatzmeisterin), Kurt Vieselmeier (Geschäftsführer), Maritta von Haugwitz (Vorsitzende), Sven Becker (Beisitzer), Lilo Stollmann (stellvertretende Vorsitzende), Edith Wobig (Beisitzerin), Heike Kampeter (Beisitzerin). Es fehlt der stellvertretende Kassierer Henrik Menzel.

Am 9. März 2017 fand die Jahreshauptversammlung des Börninghauser Kirchbauvereins im Albert-Schweitzer-Gemeindehaus statt. In ihrem Rechenschaftsbericht wies die 1. Vorsitzende Maritta von Haugwitz darauf hin, dass der Verein seit nunmehr 12 Jahren die Erhaltung der St.-Ulricus-Kirche Börninghausen fördert. Nachdem die Sanierungsmaßnahmen an der Kirche inzwischen weitgehend abgeschlossen sind, unterstützt der Verein die Kirchengemeinde nun bei der Darlehenstilgung. Für das laufende Jahr sind zwei Maßnahmen ins Auge gefasst, an denen sich der Verein finanziell beteiligen will. Dank einer großzügigen Spende des Albert-Schweitzer-Kreises können bald die beiden letzten noch fehlenden Lampen auf der Nordseite des Kirchplatz installiert werden. Das zweite Projekt ist die Sanierung der Kirchhofmauer, die möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll.

Noch nicht abzusehen sei, wie es mit den Grabsteinen weitergehen werde, die momentan provisorisch auf dem Außengelände gelagert sind, berichtete Maritta von Haugwitz. In den kommenden Wochen ist ein Ortstermin mit den zuständigen Denkmalbehörden geplant.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstands, die unter der Leitung von Hartmann Wünsch durchgeführt wurde. Es wurden alle Vorstandsmitglieder, die sich zur Wahl stellten, einstimmig für drei weitere Jahre wiedergewählt. Als neuer Beisitzer wurde Sven Becker gewählt.

Im vergangenen Jahr hatte der Kirchbauverein zwei gut besuchte Konzerte in der St.-Ulricus-Kirche veranstaltet (Folkloregruppe „Repe“, Chor „Gregorianika“). An diese Erfolge will er in diesem Jahr mit zwei weiteren Konzerten anknüpfen. Am 23. April wird das Duo Ulrike Lausberg (Orgel) und Nadja Kossinskaja (Gitarre) mit „Pfeifenklang und Saitenzauber“ in der St.-Ulricus-Kirche gastieren. Das Publikum werde dann „Powerfrauen im Doppelpack“ erleben, versprach Maritta von Haugwitz. Im Herbst ist ein Konzert des Projektchors „Eggetaler Brass“ geplant.

Der Börninghauser Kirchbauverein ...

... heißt eigentlich "Verein zur Erhaltung der St. Ulricus-Kirche Börninghausen e.V.". So steht er im Vereinsregister eingetragen, aber für den täglichen Gebrauch ist dieser Name dann doch ein bisschen zu umständlich. Er beschreibt jedoch genau, worum es dem Verein geht.

Logo des Börninghauser Kirchbauvereins2002 stand es schlecht um das 800 Jahre alte Gotteshaus im Eggetal. Ohne eine grundlegende Sanierung hätte wohl irgendwann der Einsturz gedroht - ein unwiederbringlicher Verlust, nicht nur für die Kirchengemeinde. Ein Gutachten veranschlagte 700.00 Euro für die Renovierungskosten, die vor allem durch Spenden aufgebracht werden mussten. Dass die Finanzierung gelang und die Kirche heute wieder ein echtes Schmuckstück ist, ist vor allem Pastor Friedrich Wilhelm Beckmann zu verdanken. Von ihm stammte die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, um das dringend benötigte Geld für die Sanierung zu beschaffen.

Im Februar 2005 fand die Gründungsversammlung des Kirchbauvereins statt, zu der 120 Besucher kamen. 90 von ihnen traten noch am selben Abend dem Verein bei, dessen Vorsitz Uwe Ramsberg und Anke Korsmeier-Pawlitzky (Stellvertreterin) übernahmen. Im Sommer war die Anzahl der Mitglieder bereits auf 250 angewachsen, 2007 konnte der Verein sein 500. Mitglied begrüßen.

Parallel zu dieser positiven Entwicklung schritten auch die Sanierungsarbeiten gut voran, bis es an den Innenausbau ging. Am Einbau der Empore entzündete sich ein heftiger Streit, der auch Auswirkungen auf den Kirchbauverein hatte. Im Februar 2008 übernahmen Reinhard Finke und Maritta von Haugwitz (Stellvertreterin) den Vereinsvorsitz. Im April 2008 wurde die St.-Ulricus-Kirche zwar endlich wieder offiziell eröffnet, bis zum Einbau der Empore sollte es aber noch weitere vier Jahre dauern.

Seit März 2014 ist ist nun der neue Vorstand des Kirchbauvereins mit den beiden Vorsitzenden Maritta von Haugwitz und Lilo Stollmann (Stellvertreterin) im Amt. [ ... ]. Aber wozu braucht man noch einen Kirchbauverein, wenn die Renovierung doch längst abgeschlossen ist? Tatsächlich bleibt der Kirchbauverein von Austritten langjähriger Mitglieder nicht verschont. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 352 zurückgegangen. Man muss zugeben: Der Verein hat ein Öffentlichkeitsproblem, denn vieles, was er tut, geschieht im Hintergrund. er übernimmt zum Beispiel für die Kirchengemeinde immer noch Zahlungsverpflichtungen, die durch die Renovierung entstanden sind. Bauherren kennen das: Das Haus steht, an den Darlehen zahlt man noch eine ganze Weile. Damit entlastet der Kirchbauverein die finanziell nicht auf Rosen gebettete Kirchengemeinde Börninghausen enorm. Außerdem fallen auch nach einer gelungenen Renovierung immer wieder Reparaturen an, müssen Leuchtmittel angeschafft werden, ist ein neuer Anstrich fällig. Oder der Orgel geht die Luft aus. Kurz: Der Kirchbauverein hat sich noch lange nicht überlebt.

Das Gegenteil ist der Fall. Als Veranstalter von Konzerten und anderen Veranstaltungen sorgt er mittlerweile dafür, dass auch Besucher aus dem Umland den Weg in die St.-Ulricus-Kirche finden und trägt viel zum kulturellen Leben im Eggetal bei. In der Regel sind es übrigens Benefizkonzerte, das heißt, der Erlös der Konzerte kommt wieder voll der Erhaltung der St.-Ulricus-Kirche zugute. Zwölf Euro kostet der Jahresbeitrag im Kirchbauverein - gut angelegtes Geld, das dazu beiträgt, dass die Börninghauser Kirche im Dorf bleibt.
[Dieser Artikel von Cornelia Müller wurde im Gemeindebrief Januar - Februar - März 2015 veröffentlicht]

Öffnung der Kirche
Die St.-Ulricus-Kirche in Börninghausen, einem Stadtteil von Preußisch Oldendorf, gehört zu den ältesten Sakralbauten in Ostwestfalen. Sie ist täglich vom 1. April bis 30. September in der Zeit von 9 bis 19 Uhr und im Winterhalbjahr, vom 1. Oktober bis 31. März, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr zur stillen Andacht und Besichtigung geöffnet.

Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“Die Kirche verfügt über das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“ und über viele Kostbarkeiten. Kunsthistorisch am wertvollsten sind die alten Fresken aus der Zeit von 1450 im Apostel- und Heiligenfries. Die Altarsteinplatte ist noch die allererste aus der Zeit der Kirchengründung. Weitere Besonderheiten sind die Kanzel mit dem Schutzengelmotiv von 1632, der historische Orgelprospekt des Großen Kurfürsten von 1661 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufbrunnen mit Symboliken von 1686. Durch die Wiederentdeckung der alten Raumausmalung erstrahlt das Gewölbe von 1463 wieder im ursprünglichen Glanz. Die Chorempore unter Verwendung von historischen Teilen aus dem Jahr 1684 konnte im Jahr 2012 wieder eingebaut werden. Die St.-Ulricus-Kirche hat einen reichen Kirchenschatz mit historischer Taufgarnitur und vier Kelchen. Der älteste Kelch ist eine Goldarbeit aus dem Jahr 1650.

Weitere Informationen zur Initiative „ Offene Kirchen in der Evangelischen Kirche von Westfalen“.


Anschrift:

Verein zur Erhaltung der St. Ulricus-Kirche Börninghausen e.V.
Geschäftsstelle Albert-Schweitzer-Haus
An der Kirche 11, D-32361 Preußisch Oldendorf - Börninghausen
Telefon: (0 57 42) 23 03 - Telefax: (0 57 42) 92 07 70
E-Mail: kirchbauverein[at]boerninghausen.de
Internet: www.boerninghausen.de , www.eggetal.de , www.kirchbauverein.boerninghausen.de


Verein zur Erhaltung der St. Ulricus-Kirche Börninghausen e.V.
Die Seiten sind für eine Bildauflösung von 1024 x 768 optimiert.

Spendenbanner Kirchbauverein Börninghausen
Wir freuen uns, wenn Sie unser Spendenbanner auf Ihrer Homepage einbinden.