Vorstellung der Grabungsergebnisse am 15. Juni 2018  

 
 


Vorstellung der Grabungsergebnisse

Grabungen in der Börninghauser Kirche

Vom Herbst 2005 bis zum November 2006 wurden in der St.-Ulricus-Kirche in Börninghausen archäologische Untersuchungen durchgeführt. Im Zuge der Kirchenrestaurierung wurden ein tieferes Fußbodenniveau und zugleich ein höherer Fußbodenaufbau geplant. Dafür mussten die unter dem damaligen Kirchenfußboden bewahrt gebliebenen Spuren älterer Zeiten entfernt werden und dies sollte nicht ohne wissenschaftliche Untersuchung geschehen. Die Untersuchung war in zweifacher Hinsicht ungewöhnlich. durch eine finanzierungsbedingte Baupause gab es keinen Zeitdruck und wegen der fehlenden finanziellen Mittel wurde die praktische Arbeit der Archäologen durch freiwillige Helfer aus der Gemeinde tatkräftig unterstützt. Ohne diese Hilfe hätte die Ausgrabung, die im genannten Zeitraum auf einzelne Wochentage, mach mal auch ganze Wochen, verteilt war und insgesamt drei Monate in Anspruch nahm, nicht durchgeführt werden.

In der Kirche befanden sich verschiedene Fußböden vergangener Jahrhunderte in Schichten übereinander. Die einzelnen Schichten wurden sorgfältig freigelegt, vermessen, dokumentiert und untersucht. Bei den Grabungen wurden bemerkenswerte Funde, unter anderem alte Münzen und Scherben, gemacht. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in Hinsicht auf die Geschichte des Kirchengebäudes und der Ortschaft Börninghausen neu und interessant. Auf Einladung des Kirchbauvereins wird der Leiter der archäologischen Ausgrabungen, Herr Dr. Otfried Ellger (Münster), jetzt diese Ergebnisse vorstellen.

Die Vortragsveranstaltung mit Dr. Ellger findet am
Freitag, dem 15. Juni 2018, um 17:00 Uhr,
in der St.-Ulricus-Kirche zu Börninghausen statt.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei!


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Der Börninghauser Kirchbauverein ...

... heißt eigentlich "Verein zur Erhaltung der St. Ulricus-Kirche Börninghausen e.V.". So steht er im Vereinsregister eingetragen, aber für den täglichen Gebrauch ist dieser Name dann doch ein bisschen zu umständlich. Er beschreibt jedoch genau, worum es dem Verein geht.

Logo des Börninghauser Kirchbauvereins2002 stand es schlecht um das 800 Jahre alte Gotteshaus im Eggetal. Ohne eine grundlegende Sanierung hätte wohl irgendwann der Einsturz gedroht - ein unwiederbringlicher Verlust, nicht nur für die Kirchengemeinde. Ein Gutachten veranschlagte 700.00 Euro für die Renovierungskosten, die vor allem durch Spenden aufgebracht werden mussten. Dass die Finanzierung gelang und die Kirche heute wieder ein echtes Schmuckstück ist, ist vor allem Pastor Friedrich Wilhelm Beckmann zu verdanken. Von ihm stammte die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, um das dringend benötigte Geld für die Sanierung zu beschaffen.

Im Februar 2005 fand die Gründungsversammlung des Kirchbauvereins statt, zu der 120 Besucher kamen. 90 von ihnen traten noch am selben Abend dem Verein bei, dessen Vorsitz Uwe Ramsberg und Anke Korsmeier-Pawlitzky (Stellvertreterin) übernahmen. Im Sommer war die Anzahl der Mitglieder bereits auf 250 angewachsen, 2007 konnte der Verein sein 500. Mitglied begrüßen.

Parallel zu dieser positiven Entwicklung schritten auch die Sanierungsarbeiten gut voran, bis es an den Innenausbau ging. Am Einbau der Empore entzündete sich ein heftiger Streit, der auch Auswirkungen auf den Kirchbauverein hatte. Im Februar 2008 übernahmen Reinhard Finke und Maritta von Haugwitz (Stellvertreterin) den Vereinsvorsitz. Im April 2008 wurde die St.-Ulricus-Kirche zwar endlich wieder offiziell eröffnet, bis zum Einbau der Empore sollte es aber noch weitere vier Jahre dauern.

Seit März 2014 ist ist nun der neue Vorstand des Kirchbauvereins mit den beiden Vorsitzenden Maritta von Haugwitz und Lilo Stollmann (Stellvertreterin) im Amt. [ ... ]. Aber wozu braucht man noch einen Kirchbauverein, wenn die Renovierung doch längst abgeschlossen ist? Tatsächlich bleibt der Kirchbauverein von Austritten langjähriger Mitglieder nicht verschont. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 352 zurückgegangen. Man muss zugeben: Der Verein hat ein Öffentlichkeitsproblem, denn vieles, was er tut, geschieht im Hintergrund. er übernimmt zum Beispiel für die Kirchengemeinde immer noch Zahlungsverpflichtungen, die durch die Renovierung entstanden sind. Bauherren kennen das: Das Haus steht, an den Darlehen zahlt man noch eine ganze Weile. Damit entlastet der Kirchbauverein die finanziell nicht auf Rosen gebettete Kirchengemeinde Börninghausen enorm. Außerdem fallen auch nach einer gelungenen Renovierung immer wieder Reparaturen an, müssen Leuchtmittel angeschafft werden, ist ein neuer Anstrich fällig. Oder der Orgel geht die Luft aus. Kurz: Der Kirchbauverein hat sich noch lange nicht überlebt.

Das Gegenteil ist der Fall. Als Veranstalter von Konzerten und anderen Veranstaltungen sorgt er mittlerweile dafür, dass auch Besucher aus dem Umland den Weg in die St.-Ulricus-Kirche finden und trägt viel zum kulturellen Leben im Eggetal bei. In der Regel sind es übrigens Benefizkonzerte, das heißt, der Erlös der Konzerte kommt wieder voll der Erhaltung der St.-Ulricus-Kirche zugute. Zwölf Euro kostet der Jahresbeitrag im Kirchbauverein - gut angelegtes Geld, das dazu beiträgt, dass die Börninghauser Kirche im Dorf bleibt.
[Dieser Artikel von Cornelia Müller wurde im Gemeindebrief Januar - Februar - März 2015 veröffentlicht]

Öffnung der Kirche
Die St.-Ulricus-Kirche in Börninghausen, einem Stadtteil von Preußisch Oldendorf, gehört zu den ältesten Sakralbauten in Ostwestfalen. Sie ist täglich vom 1. April bis 30. September in der Zeit von 9 bis 19 Uhr und im Winterhalbjahr, vom 1. Oktober bis 31. März, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr zur stillen Andacht und Besichtigung geöffnet.

Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“Die Kirche verfügt über das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“ und über viele Kostbarkeiten. Kunsthistorisch am wertvollsten sind die alten Fresken aus der Zeit von 1450 im Apostel- und Heiligenfries. Die Altarsteinplatte ist noch die allererste aus der Zeit der Kirchengründung. Weitere Besonderheiten sind die Kanzel mit dem Schutzengelmotiv von 1632, der historische Orgelprospekt des Großen Kurfürsten von 1661 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufbrunnen mit Symboliken von 1686. Durch die Wiederentdeckung der alten Raumausmalung erstrahlt das Gewölbe von 1463 wieder im ursprünglichen Glanz. Die Chorempore unter Verwendung von historischen Teilen aus dem Jahr 1684 konnte im Jahr 2012 wieder eingebaut werden. Die St.-Ulricus-Kirche hat einen reichen Kirchenschatz mit historischer Taufgarnitur und vier Kelchen. Der älteste Kelch ist eine Goldarbeit aus dem Jahr 1650.

Weitere Informationen zur Initiative „ Offene Kirchen in der Evangelischen Kirche von Westfalen“.


Anschrift:

Verein zur Erhaltung der St. Ulricus-Kirche Börninghausen e.V.
Geschäftsstelle Albert-Schweitzer-Haus
An der Kirche 11, D-32361 Preußisch Oldendorf - Börninghausen
Telefon: (0 57 42) 23 03 - Telefax: (0 57 42) 92 07 70
E-Mail: kirchbauverein[at]boerninghausen.de
Internet: www.boerninghausen.de , www.eggetal.de , www.kirchbauverein.boerninghausen.de


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